Warum wir quellstube bauen
Die meisten Wassergenossenschaften in Österreich werden ehrenamtlich geführt. Der Obmann ist Landwirt, der Kassier macht die Buchhaltung am Küchentisch, und einmal im Jahr werden die Zählerstände auf einem Block notiert und in eine Excel-Tabelle abgetippt. Das funktioniert — bis es das nicht mehr tut.
Das Problem, das wir lösen wollen
Wer eine kleine Genossenschaft verwaltet, kennt die Reibungspunkte: Zählerstände, die niemand mehr zuordnen kann. Rechnungen, die per Hand summiert werden. Ein Mahnwesen, das aus Gedächtnis und Post-its besteht. Und spätestens bei der DSGVO oder einer Betriebsprüfung wird aus „haben wir immer so gemacht" ein echtes Risiko.
Das ist keine Frage von Faulheit oder Unfähigkeit — es ist eine Frage der Werkzeuge. Klassische Verwaltungssoftware ist auf Stadtwerke mit IT-Abteilung zugeschnitten: teuer, überladen, und an den Bedürfnissen einer 80-Mitglieder-Genossenschaft komplett vorbei.
Unsere Überzeugungen
quellstube baut auf ein paar einfachen Grundsätzen:
- Einfach genug fürs Ehrenamt. Wer zweimal im Jahr abrechnet, darf die Software nicht jedes Mal neu lernen müssen.
- Open Source, kein Vendor-Lock-in. Der Kern ist quelloffen (AGPL-3.0). Deine Daten gehören dir — du kannst jederzeit exportieren oder selbst hosten.
- DSGVO ernst genommen. Hosting in der EU, keine Tracker, keine US-Drittdienste.
- Faire Preise. Eine Genossenschaft mit 50 Anschlüssen soll nicht so viel zahlen wie ein Versorger mit 5.000.
Software für Wassergenossenschaften sollte sich anfühlen wie ein gutes Werkzeug: man greift danach, es tut seine Arbeit, und man legt es wieder weg.
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